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Fragen rund um Nachbarschaftsaktivitäten

Welche Beispiele von gelungenen Nachbarschaftsinitiativen gibt es?

Überall wo Nachbarschaft gelebt wird, finden sich positive Beispiele gemeinsamer Initiativen. Fragen Sie in Ihrem Bekanntenkreis, wie bei Ihnen Nachbarschaft gelebt wird - häufig finden sich schon im ersten Gespräch zahlreiche Ideen.
Im Internet gibt es außerdem einige Ideenbörsen für Nachbarschaftsaktivitäten:

Externe Verknüpfung Projektfonds 2014 und 2015/ Integrationsressort des Landes Steiermark 

Externe Verknüpfung Projektfonds 2013 (zusammen.wohnen) und 2012/ Integrationsressort des Landes Steiermark 

Externe Verknüpfung Tu was, dann tut sich was/ Sinnstifter

Externe Verknüpfung Nachbarschaftstag/ Lokale Agenda 21 Wien

Externe Verknüpfung Sei dabei/ Wien

Externe Verknüpfung Netzwerk Nachbarschaften/ AMG Hamburg

 

 

Eignet sich jede Nachbarschaft zu gemeinsamen Initiativen?

Aktionstag zum Thema Mülltrennen © Sebastian Reiser/ zusammen>wohnen<
Aktionstag zum Thema Mülltrennen
© Sebastian Reiser/ zusammen>wohnen<
 
Nachbarschaften werden sehr unterschiedlich gelebt. Aus Umfragen ist bekannt, dass Nachbarschaft meist nur oberflächlich gelebt wird. Dies gilt es natürlich zu akzeptieren. Allerdings gibt es in jeder Wohnanlage auch Menschen, die gerne nachbarschaftliche Kontakte pflegen. Diese gilt es zu finden.
 

Wie viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter braucht es, damit Initiativen zum Erfolg führen?

In bisherigen Nachbarschaftsinitiativen hat sich ein engagiertes Klein-Team von zwei bis drei Personen bewährt. In dieser Größe ist es noch einfach, Ideen abzusprechen, zu planen und zu organisieren. Wenn Sie sich in Ihrer Nachbarschaft engagieren wollen, suchen Sie sich also Verbündete! Ein Nachbarschaftsprojekt sollte nicht alleine geschultert werden. Neben dem Klein-Team können für anstehende Arbeiten zusätzliche helfende Hände gesucht werden.
 

Wie viel Zeit sollte ich für ein Nachbarschaftsprojekt einplanen?

Nimmt man das Thema ernst, können bis zu 20 Stunden im Monat in die Planung und Umsetzung von Initiativen gesteckt werden. Überlegen Sie im Vorhinein, wie viele Zeitressourcen sie dafür aufwenden können. Eine realistische Planung der einzelnen Schritte ist dabei die Voraussetzung für eine gute Zeiteinschätzung.

 

Wie funktioniert eine Projektplanung?

Talentetausch in der Unteren Bahnstraße/Graz © Sebastian Reiser/ zusammen>wohnen<
Talentetausch in der Unteren Bahnstraße/Graz
© Sebastian Reiser/ zusammen>wohnen<
 
Am Beginn steht die Idee. Um die Nachbarinnen und Nachbarn zu motivieren mitzumachen, bieten sich aktuelle Themen aus der Wohnanlage an, wie sie im Alltag immer wieder vorkommen: die Nutzung von gemeinschaftlichen Räumen, die Gestaltung der Innenhöfe, die notwendige Besprechung von gemeinsamen Aufgaben in der Wohnanlage - diese Themen können allesamt Aufhänger für eine gemeinsame Initiative sein.
Mit der passenden Idee stellen sie sich folgende Fragen:
→ WAS möchten wir gerne machen?
→ WANN können wir das umsetzen?
→ WO findet die Aktion statt?
→ WELCHE Kosten werden anfallen?
→ WER übernimmt welche Aufgaben?
 

Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?

Gehen Sie mit einem klaren ersten Bild der Initiative auf mögliche UnterstützerInnen zu. Das Ausloten von Unterstützungsmöglichkeiten funktioniert am besten über eine klare erste Information zur geplanten Initiative. Informieren Sie die Hausverwaltung und die Gemeinde, die können Ihnen weitere Anlaufstellen und/oder Unterstützung anbieten. Beratung und Unterstützung erhalten Sie auch im Servicebüro zusammen>wohnen<.

 

Gibt es auch finanzielle Unterstützung für Nachbarschaftsinitiativen?

Ja, es gibt unterschiedliche Möglichkeiten finanzielle Unterstützung für eine gute Idee in der Nachbarschaft zu erhalten: Ein Weg ist die Unterstützung über Sponsoring. Es lohnt sich, Betriebe in der Nachbarschaft um finanzielle Unterstützung anzufragen - als Gegenleistung kommt das Firmenlogo auf die Einladung und wird bei der Nachbarschaftsaktion ausgehängt.
Andere Möglichkeiten der Unterstützung sind Gutscheine, Sachspenden oder das Zur-Verfügung-Stellen von notwendigen Utensilien. Auch die Gemeinden oder Pfarren unterstützen mit Kontakten und anderen Leistungen, erkundigen Sie sich!

Eine finanzielle Unterstützung gibt es über den Externe Verknüpfung Projektfonds des Landes Steiermark. Dieser unterstützt Kleinprojekte bis zu 1.000 Euro. 

 

Was gehört alles auf die Einladung zu einer Nachbarschaftsaktivität?

Einladung zur Verschönerungsaktion am Breitenweg/Graz © Sebastian Reiser/ zusammen>wohnen<
Einladung zur Verschönerungsaktion am Breitenweg/Graz
© Sebastian Reiser/ zusammen>wohnen<
 
Die Einladung ist für viele die erste Berührung mit dem Vorhaben. Nutzen Sie diesen Weg und gestalten Sie eine passende Einladung, die die Nachbarinnen und Nachbarn mit ausreichend Informationen versorgt und sie anspricht. 

Ein Quiz oder ein Gewinnspiel auf der Einladung kann zur Veranstaltung locken! Auch auf eine "Ich bringe mit" Liste kann verwiesen werden. Auf der Einladung kann die Nachbarschaft auch aufgefordert werden, etwas mitzubringen (zB Getränke, Essen oder Stühle). Dafür bietet sich auch eine „Ich bringe mit Liste" an, die an einem gut einsehbaren Ort im Eingangsbereich (zB Schwarzes Brett) aufgehängt wird.

 

Und wann lade ich ein?

10 Tage vor der Veranstaltung ist eine Zeitempfehlung. Wenn die Veranstaltung am Wochenende stattfindet, eventuell auch schon zwei Wochen im Vorhinein. Eingeladen wird am besten immer persönlich, gut verteilt wird sie aber auch über den Einwurf in die Postkästen beziehungsweise über einen Aushang im Stiegenhaus oder auf den Gemeinschaftsflächen.

 

Wie kann ich meine Nachbarinnen und Nachbarn gut einbeziehen?

Einweihungsfest des Gemeinschaftsplatzes in der Rudolf-Hans-Bartsch Gasse/Leibnitz © Sebastian Reiser/ zusammen>wohnen<
Einweihungsfest des Gemeinschaftsplatzes in der Rudolf-Hans-Bartsch Gasse/Leibnitz
© Sebastian Reiser/ zusammen>wohnen<
 
Der Einbezug und Aktivierung der Nachbarinnen und Nachbarn hängt natürlich sehr vom Thema ab. Überlegen Sie sich aber wie Nachbarinnen und Nachbarn auch aktiv mitmachen können. Die Menschen sind verschieden, daher führen unterschiedliche Anreize zum Erfolg. Bei der Veranstaltung können beispielsweise mehrere Stationen aufgebaut werden, damit für jede und jeden etwas dabei ist. Gemeinsam Ideen vor Ort zu sammeln, kann ebenso aktivieren. Vergessen Sie aber niemanden! Kinder und Jugendliche haben häufig eigene Interessen, die es zu berücksichtigen gilt. Auch religiöse Feiertage oder Feste sollten rechtzeitig mitgedacht werden.
 

Mit wie vielen Nachbarinnen und Nachbarn kann ich rechnen?

Trotz kreativer und engagierter Ideen, gilt es immer zu bedenken: Man wird (fast) nie alle Nachbarinnen und Nachbarn erreichen. Es ist wichtig auch zu akzeptieren, wenn sie Distanz wahren wollen und nicht bei einer Gemeinschaftsaktivität teilnehmen, deswegen sind sie keine „schlechteren" Nachbarinnen und Nachbarn.
 

Auf Musik möchte ich bei der Veranstaltung nicht verzichten. Was muss ich dabei beachten?

Jegliche Nachbarschaftsaktivitäten, bei denen Musik in irgendeiner Form gespielt wird, sind bei der AKM (Autoren - Komponisten - Musikverleger) meldepflichtig. Einfach das Anmeldeformular ausgefüllt an die Externe Verknüpfung AKM Meldestelle schicken, danach werden die Gebühren berechnet.

Spätestens drei Tage vor der Veranstaltung muss ich die Meldung bei der AKM eintreffen.
Die Meldung erfolgt über das Externe Verknüpfung Anmeldeformular, das online ausgefüllt werden kann.

Achtung: Wenn Sie ein Nachbarschaftskino organisieren, muss auch dies auch bei der AKM gemeldet werden da auch für die Filmmusik Gebühren anfallen können!

 

Ist eine Veranstaltung in der Nachbarschaft automatisch versichert?

Den Organisatorinnen und Organisatoren einer Nachbarschaftsaktivität wird empfohlen, eine Veranstalterhaftpflichtversicherung abzuschließen. Besonders bei Nachbarschaftsaktivitäten mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern oder besonderen Arbeiten macht es Sinn, eine Veranstalterhaftpflichtversicherung abzuschließen. Diese liegt circa bei € 50,- und kann für den Zeitraum der Aktivität mit einer einmaligen Zahlung abgeschlossen werden.

Fragen Sie am einfachsten bei der Versicherung Ihres Vertrauens nach.

 

Was muss ich bei Fotos beachten?

Gestaltung einer Gemeinschaftsfläche in Leibnitz © Sebastian Reiser/ zusammen>wohnen<
Gestaltung einer Gemeinschaftsfläche in Leibnitz
© Sebastian Reiser/ zusammen>wohnen<
 
Bilder sagen oft mehr als tausend Worte... Gute Fotos sind wertvoll, sei es zur eigenen Erinnerung oder für Berichte an die Sponsoren. Es ist wichtig, wenn sich von Anfang an jemand dafür zuständig fühlt!

Achtung: Bei der Veröffentlichung von Fotos ist auf die Persönlichkeitsrechte zu achten. In Österreich gibt es ein Recht auf das eigene Bild. Gehen Sie auf Nummer Sicher und holen Sie sich das Einverständnis der Person ein, wenn das Bild veröffentlicht werden soll.

 
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